Kalaidos Bildungsgruppe Jahresbericht

Bildungsmonitor

Aktuell

Vorwort

Broschüre
   
 
  
   
 

Aus- und Weiterbildung übernehmen in unserer Gesellschaft wichtige wirtschaftliche und gesellschaftliche Funktionen. Investitionen in die Aus- und Weiterbildung bzw. in das Humankapital erhöhen die Produktivität und die Wettbewerbsfähigkeit des Landes. Mit andern Worten: Sowohl der gesellschaftliche als auch der individuelle Wohlstand sind stark vom Bildungsgrad der Mitglieder einer Gesellschaft abhängig. Es ist daher notwendig, neben den rein ökonomischen Entwicklungen auch die Veränderungen der Bildungslandschaft im Auge zu behalten. Hierfür wurde der Bildungsmonitor geschaffen.

Mit dem Bildungsmonitor will die Kalaidos Bildungsgruppe Schweiz die Entwicklungen in der Aus- und Weiterbildung auf dem Bildungsmarkt in der Schweiz mithilfe vereinzelter Kennziffern in regelmässigen Abständen beleuchten. In kompakter Form werden über alle Bildungsstufen hinweg Bestände, Entwicklungen und Vergleiche dargestellt. Die Auswahl, die Konzentration und die zum Teil neue Form der Präsentation der Bildungszahlen ermöglichen einen neuen Blick auf die Bildungslandschaft und deren Entwicklung.

Die verwendeten Zahlen stammen, wenn nicht anders vermerkt, vom Bundesamt für Statistik (www.admin.ch/bfs). Einzelne statistische Zahlen, die über den öffentlichen Zugang nicht verfügbar sind, wurden uns freundlicherweise in geeigneter Form zur Verfügung gestellt. An dieser Stelle wollen wir dem Bundesamt für Statistik herzlich danken. Durch Veränderungen z.B. in den Bereichen der Berufsbildung oder der Fachhochschulen können in den Zeitreihen Verschiebungen zwischen einzelnen Bildungsstufen auftreten, die nur zum Teil korrigiert werden konnten.

Das Bildungswesen in der Schweiz umfasst die Vorschule, die Obligatorische Schule, die berufs- oder allgemeinbildenden Ausbildungen auf Sekundarstufe II, die Höhere Berufsbildung (Tertiär B) und die Hochschulen (Fachhochschulen und universitäre Hochschulen) auf Tertiärstufe A (vgl. Bildungssystem auf Seite 18). Das reiche Angebot an nichtformeller Bildung, also Bildung ausserhalb des regulären Schulsystems, soll im Rahmen des Bildungsmonitors ebenfalls beachtet werden. Nicht berücksichtigt werden das informelle Lernen wie beispielsweise das «training on the job» oder das selbstständige Studium von Fachliteratur.