Video-Impuls

Mehr regulatorische Agilität: Was die Bildung jetzt braucht

Jörg Aebischer, Gründer und Inhaber der eduxept AG, spricht über die wachsende Lücke zwischen Bildungsregulierung und Arbeitsmarktrealität und zeigt, wie ein Umdenken die Bildungsinnovation voranbringen kann.

Jörg Aebischer

Jörg Aebischer

Inhaber & Geschäftsführer

eduxept AG

LinkedIn

Zwei Zeitrechnungen prägen heute das Bildungswesen: Während KI-Technologien explosionsartig in Wirtschaft und Alltag vordringen, werden Bildungspläne nach wie vor in mehrjährigen Zyklen entwickelt. Eine Lücke, die sich zunehmend bemerkbar macht.

Für Jörg Aebischer, Gründer und Inhaber der eduxept AG, liegt das Problem nicht in der Regulierung an sich, sondern darin, was sie vorschreibt. Statt auf Lektionenzahlen zu pochen, sollte die entscheidende Frage lauten: Welche Kompetenzen liegen am Ende vor? Wie beim Fahrausweis zählt nicht, wie lange man im Auto gesessen hat, sondern ob man sicher fahren kann.

Seinen Reformvorschlag orientiert er am Fintech-Modell der FINMA: Neue Ansätze sollen in kontrollierten Pilotprojekten erprobt werden – und bei Erfolg für alle zugänglich gemacht werden. So könnte Bildungsinnovation entstehen, nicht trotz des Systems, sondern mit ihm.

 

Ähnliche Artikel zum Thema